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10.06.2024 - Chi non risica, non rosica! Zusatzqualifikation „Europäische und internationale Bildung an berufsbildenden Schulen“ gestartet – oder: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

Wir haben uns auf den Weg gemacht: In diesem Jahr führt die Zusatzqualifikation „Europäische und internationale Bildung an berufsbildenden Schulen“ ihre Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Lucca, Italien. Im Rahmen dieses spannenden Erasmus+ Mobilitätsprojekts fand jetzt das erste Vorbereitungstreffen am Studienseminar Braunschweig statt.

„Bei diesem Treffen erhielten die Teilnehmenden umfassende Informationen zum Projekt und hatten die Gelegenheit, sich über ihre Erwartungen und Bedenken zu dieser Mobilität auszutauschen“, erklärt Barbara Bartsch, die die Zusatzqualifikation zusammen mit Peter-Paul Olwig durchführt und die Fahrt begleiten wird. Die Gruppe wird im Herbst die „Polo Scientifico Technico Professionale“, eine renommierte technische Schule in Lucca besuchen.

Erasmus+ bietet eine hervorragende Möglichkeit, interkulturelle Kompetenzen zu entwickeln und dabei den Blick für inklusive Beschulung, Nachhaltigkeit und digitale Unterschiede zu schärfen. „Diese Mobilität ist nicht nur eine Reise, sondern eine wertvolle Lernerfahrung, die die berufliche und persönliche Entwicklung nachhaltig beeinflussen kann“, freut sich das Erasmusteam.

Die Teilnahme an diesem Mobilitätsprojekt ist eine einzigartige Gelegenheit, internationale berufliche Handlungskompetenz zu erlangen. Oder wie das italienische Sprichwort sagt: „Chi non risica, non rosica" – wer nicht wagt, der nicht gewinnt!


06.05.2024 - Willkommen: Gelungener Start ins Referendariat!

Teambildung, Inspiration, Begeisterung: Mit Spannung und (Vor-)Freude sind die neuen 16 frisch gebackenen Studienreferendarinnen und -referendare in den Vorbereitungsdienst in Braunschweig gestartet.

Um sich im Seminar und Schule zu orientieren, stand im Rahmen der Einführungsveranstaltungen neben den aufschlussreichen Informationen zum Vorbereitungsdienst und individualisierten Ausbildungsplänen das gegenseitige Kennenlernen sowie der Teamgedanke im Vordergrund: Drei Tage intensiver Zusammenarbeit in der politischen Tagungsstätte in Helmstedt haben die neuen Lehrerinnen und Lehrer im Vorbereitungsdienst zusammen mit Ihren Fachleitungen Susanne Mirow und Ekkehard Fey zu einer Gruppe werden lassen.

Die anschließende einwöchige digitale Schulung zu Tools und Apps für den Schulalltag durch die Fachleitungen Claudia Frank und Frank Appenrodt gaben dann noch das nötige Rüstzeug für einen gelungenen Einstieg in der Schule: Vom ersten Tag an steht der Nutzen und Einsatz im eigenen Unterricht im Vordergrund – und ganz klar auch der Mut, Digitales auszuprobieren und Erfahrungen damit zu sammeln.

Fazit der Gruppe: So kann es weitergehen! Wir schaffen das gemeinsam! Wir schauen mit Spannung, Vorfreude und gemeinsamer Perspektive auf das Referendariat hier in Braunschweig!

Die Rückmeldungen der Referendarinnen und Referendare sprechen für sich:

„Viele tolle, motivierte und freundliche Menschen und ganz viel nützlicher Input - es fühlt sich an wie ein letztes tiefes Durchatmen, bevor es in die Schule geht." (Kathrin Kruska)

„Die Einführungswoche am Studienseminar Braunschweig nimmt dir die Angst mit ganz viel Spaß, einer guten Struktur und allen wichtigen Informationen." (Frederike Sudenfeld)

„Gemeinsam lernen, gemeinsam wachsen und eine Menge Aha-Momente - Studienseminar Braunschweig.“ (Felix Schlüter)

„In einer wertschätzenden Atmosphäre wurde uns der Start ins Referendariat sehr leicht gemacht.“ (Michael Jonscher)

„Studienseminar Braunschweig - wo der Wissenshunger gestillt und Gemeinschaft groß geschrieben wird!“ (Theresa Mühle)

„Gemeinsam vorbereitet, inspiriert für die Zukunft - Unser Start ins Referendariat."  (Dennis Eichner)

„Die ersten beiden Wochen im Referendariat waren eine inspirierende, herzliche und spannende Zeit, die meine Vorfreude auf die neuen Herausforderungen noch verstärkt hat.“ (Melanie Minkus)


26.04.2024 - Wenn Freunde auseinandergehen, ist Abschiednehmen gar nicht schön!

Große Feier – viele Gäste: Am 26. April war es soweit, die Seminargruppe 2211, bestehend aus 15 (nun nicht mehr) Referendarinnen und Referendaren und zusammen mit ihr zwei Absolventinnen des verkürzten Referendariats wurden in der Aula der Martha-Fuchs-Schule feierleich mit viel Herzlichkeit und noch mehr Humor verabschiedet.

Gemeinsam geschafft, gemeinsam gefeiert: Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten in diesem besonderen Rahmen die Zeugnisse für ihre bestandene Staatsprüfung, anwesend waren nicht nur (fast) alle Fachleitungen, sondern vor allem Eltern, Freunde, Lebensgefährt*innen, Partner*innen und auffallend viele Mentor*innen und Schulleitungen der Ausbildungsschulen. Im Ergebnis war das Abschiednehmen dann viel weniger schwer, als einige im Vorfeld befürchteten.

Gelungene Reden: Zum Festakt begrüßte der Schulleiter der Martha-Fuchs-Schule, Christoph Schröder, alle Anwesenden und nahm in seiner Ansprache Bezug zu seinem eigenen Referendariat und betonte die neue Rolle, die die Absolventen in ihrer nahen beruflichen Zukunft einnehmen würden.

Der Seminarleiter Frank Wachsmann berichtet in seiner Rede den besonderen Zusammenhalt der Gruppe, die Freundlichkeit, den Spaß am Arbeiten, den Mut, Dinge auszuprobieren, alles Dinge, die er wahrnahm, wenn er die Gruppe erlebte. Er wünschte allen Absolventinnen und Absolventen, auch zukünftig den Humor und das Durchhaltevermögen beizubehalten.

Die pädagogischen Leitungen Anne Elbers und Ekkehard Fey beschrieben humorvoll und musikalisch die wichtigsten Ereignisse der letzten 18 Monate und betonten:

„Sie – als unsere Pädagogik-Gruppe - haben immer wieder bewiesen, wie sehr sie zusammengewachsen und zusammen gewachsen sind und dass dieses Zusammenwachsen nicht nur pragmatische Kooperation bedeutete, sondern echte Zuwendung, Für-Einander-Dasein, Sich-Miteinander-Weiterentwickeln beinhaltete.“

Den humoristischen Höhepunkt des Festaktes bereiteten die Absoventinnen Magdalena Bühring und Anja Drenkwitz-Willeke, indem sie zu jedem und jeder der Absolventen, den PS-Leitungen und der Seminarleitung auf sehr liebevoll-ironische Art mit  Kopf,  Herz und witzigen Fotos einen Beitrag vortrugen, der eine „peinliche“ und individuelle Situation zum Gegenstand hatte, aber mit so viel Herz vorgetragen wurde, dass alle Anwesenden viel zu lachen hatten.

Genuss zum Schluss: Die Gruppe und ihre Gäste ließen sich anschließend kulinarisch mit Köstlichkeiten in einem Braunschweiger Lokal verwöhnen.

„Wir wünschen euch viel Spaß und Mut.
Auf Wiedersehen, Ciao, macht´s gut.“   
 


10.04.2024 - Strahlende Erfolge: Europass-Übergabe zum Erasmus-Projekt

Internationales Engagement wurde gefeiert: In einem Braunschweiger Restaurant haben die Teilnehmenden der Zusatzqualifikation „Europäische und internationale Bildung an berufsbildenden Schulen“ feierlich ihre Europass-Mobilitätsnachweise erhalten. 

Ein Blick in diesen Europass zeigt, welche vielfältigen Fähigkeiten die Teilnehmenden im Rahmen der Mobilität in Portugal an der Partnerschule Escola Secundariá Rafael Bordalo Pinheiro in Caldas da Rainha erworben haben. So wurde das portugiesische Berufsbildungssystem im Hinblick auf die Schwerpunkte Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Inklusion kennengelernt, internationale Inspirationen im Bereich Unterrichtsplanung, -durchführung und -evaluation gewonnen und Fremdsprachenkompetenzen weiterentwickelt. Darüber hinaus konnten international berufliche Kontakte aufgebaut und berufsspezifische interkulturelle Kompetenzen ausgebaut werden. 

Bei dem Abschlusstreffen wurde deutlich, dass die Teilnehmenden ihre erworbenen Fähigkeiten zukünftig in ihren Schulen einbringen möchten, indem sie unter anderem Mobilitätsprojekte für Schülerinnen und Schüler anbieten und sich im Bereich „Europaschule in Niedersachsen“ engagieren möchten. 

Dementsprechend fiel das Feedback der Teilnehmenden überaus positiv aus, ein besonderer Dank ging an die Fachleiterinnen und Fachleiter, die diese Mobilität angeboten haben!
Wir freuen uns schon auf die nächsten internationalen Aktivitäten – wie immer mit Kopf, Herz und Hand!


- Außerschulischer Lernort: Deutsch-Team im Literaturzentrum Raabe-Haus Braunschweig

Wie kann man eigentlich „Literatur erleben“? Die Seminarfachgruppe Deutsch hat mit viel Begeisterung das Literaturzentrum: Raabe-Haus in Braunschweig als außerschulischen Lernort besucht und ist dieser Frage nachgegangen.

Nach einer kurzen Führung durch das Haus, in dem einst Wilhelm Raabe von 1901 bis zu seinem Tod 1910 seine Werke schrieb, nahm die Fachgruppe an dem Lesekreis des Raabe- Hauses teil. Die Schauspielerin und Lehrerin Susanne Meierhöfer las zwei Texte aus der Reihe „kurz und knapp“ von Judith Herrmann mit der Seminargruppe.

Die deutsche Schriftstellerin Judith Herrmann wurde 2023 mit dem Wilhelm-Raabe-Literaturpreis geehrt und ist bekannt für ihre brillante Erzählweise, die dem Lesekreis viel Raum für Interpretation bot.

Insgesamt führte der Besuch zu einem regen Austausch und zeigt den Referendar*innen nicht nur einen weiteren außerschulischen Lernort in Braunschweig für Lernende, sondern auch, wie viel Freude es macht, wenn man Zeit und Raum für das Lesen von Literatur gibt und sich ein literarisches Gespräch in einer Gruppe entwickeln kann.


02.04.2024 - Deutsch als Zweitsprache? Können wir!

Erfolgreiche Durchführung der Zusatzqualifikation „Deutsch als Zweitsprache (DaZ) an berufsbildenden Schulen unterrichten“ ist eine Bereicherung für Lehrkräfte und Lernende: Diese Erfahrung machten jetzt die Teilnehmenden ganz praktisch im Unterrichtseinsatz und im Studienseminar.

„An berufsbildenden Schulen werden Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichem sprachlichem Hintergrund unterrichtet – somit stellt die sprachliche Unterstützung der Lernenden eine Schlüsselqualifikation für Lehrkräfte dar“, berichtet Fachleiterin Lena Subucz, die dieses Angebot gemeinsam mit Fachleiterin Nina Lefherz erstmalig in dieser Form durchgeführt hat. Im Studienseminar Braunschweig für das Lehramt an berufsbildenden Schulen trägt die Zusatzqualifikation „Deutsch als Zweitsprache (DaZ) an berufsbildenden Schulen unterrichten“ zu einer diversitätssensiblen Lehrkräfteausbildung bei. Denn es wird sowohl Wert auf die Auseinandersetzung mit Grundlagen des DaZ-Unterrichts als auch auf praktische Erfahrungen gelegt. 

„Wir haben mit einer Klasse mit Sprachlerner*innen in der Martha-Fuchs-Schule zusammengearbeitet“, so Lefherz. Die Teilnehmenden erlebten vor allem, wie gewinnbringend es war, in einer Klasse der Berufseinstiegsschule – Sprache und Integration – zu hospitieren, um so die sprachlichen Bedürfnisse der Lernenden zu verstehen und sich daran anknüpfend in der Planung und Durchführung des DaZ-Unterrichts gezielt zu erproben. Nach der Hospitation haben die angehende Lehrkräfte eine Lernsituation gemeinsam entwickelt und durchgeführt: „Die Teilnehmenden und vor allem die Sprachlernklasse waren begeistert!“, so Lefherz und Subucz. Eine Teilnehmende brachte es auf den Punkt: „Die Zusatzqualifikation hat bei mir zu einer Sicherheit im Umgang mit der sprachlichen Vielfalt der Lernenden geführt. Ich fühle mich nun sehr viel besser gerüstet, um meinen DaZ-Unterricht zu gestalten." 

Durch diese praxisnahe Herangehensweise haben sowohl die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst sowie die Lehrkräfte für Fachpraxis wie auch die DaZ-Lernenden profitiert – eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten!

Studienseminar Braunschweig BBS – nicht reden, sondern machen: mit Kopf, Herz und Hand!


- Tag der Ausbildungslehrkräfte 2024 – Hand in Hand für beste Ausbildung

Gemeinsam und im Dialog: Eine regelmäßige Abstimmung zwischen unseren Fachleitungen mit den Ausbildungslehrkräften sowie Mentorinnen und Mentoren unserer Ausbildungsschulen gehört zu unserer Seminarkultur! Unser Motto: Miteinander und abgestimmt – für unsere Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst und für unsere Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger. Von „Wie kann ich meine Referendare bei der Gestaltung von Unterrichtsentwürfen unterstützen“ über „Wie können wir KI noch gezielter in die Unterrichtsplanung einbeziehen“ bis zu „Welche Tools helfen bei der Gestaltung attraktiver Unterrichtsmaterialien“ war der Tag geprägt von spannenden Stationen und Gesprächen.

Das Fazit: Ausverkauftes Haus, zehn angebotene Module, insgesamt bewertet mit 4,8 von 5 Sternen! Wir sagen Danke für einen herzlichen, konstruktiven und gewinnbringenden Austausch im Sinne der bei uns ausgebildeten Lehrkräfte!

Unterrichtsqualität, Unterstützung, Augenhöhe und Transparenz – das haben unsere Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst sowie unsere Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger verdient, so bilden wir in Braunschweig aus: mit Kopf, Herz und Hand!


12.03.2024 - Nachhaltigkeit handlungsorientiert unterrichten – Materialien für den bilingualen Unterricht entwickelt

Nachhaltigkeit erlebbar machen, das ist das Ziel eines europäischen Projektes, das handlungsorientierte Materialien für einen (bilingualen) Unterricht liefert. Im Rahmen des Erasmus+ Projekts „EcoGreen“, an dem die Universitäten Hannover und Wien, berufsbildende Schulen in Finnland und Polen sowie das Studienseminar Braunschweig BBS beteiligt sind, haben alle Partner handlungsorientierte Materialien für den (bilingualen) Unterricht zu verschiedenen Nachhaltigkeitsthemen erarbeitet. Drei Fachleitungen des Studienseminars haben eine Lernsituation mit dem Titel „Ein Nachhaltigkeitskonzept für die Stadt entwickeln“ konzipiert.

Nachhaltigkeit ist ein zentrales Anliegen für Lehrkräfte: „In Schulen wird Bildung für nachhaltige Entwicklung oft auf individueller Ebene betrachtet, wobei Themen wie individueller Konsum, Mobilität und Ernährung im Fokus stehen. Obwohl dies eine bedeutende Perspektive ist, erfordert eine umfassende nachhaltige Bildung auch die Betrachtung der Systemebene, einschließlich Wirtschaftspolitik und Regulierungsstrukturen“, erklärt Claudia Frank, Fachleiterin Wirtschaft und Projektbeteiligte.

Das Ziel dieser Lernsituation ist es, Schülerinnen und Schülern ein alternatives Denken durch eine Weiterbildung in kritischer sozioökonomischer Bildung zu ermöglichen: Wirtschaftssysteme als politische Entscheidungen zu verstehen und durch eigenes Handeln beeinflussen zu können. Insbesondere an berufsbildenden Schulen, wo die Lernenden bereits eng mit Unternehmen verbunden sind, ist eine solche kritische sozioökonomische Bildung unverzichtbar. Dafür bedarf es gut ausgebildeter Lehrkräfte, die das Zusammenspiel von Politik und Wirtschaft im Bereich Nachhaltigkeit so verinnerlicht haben, dass sie zukünftig Lernende in diesem Bereich kompetent unterrichten können.

„Um unsere Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst darauf vorzubereiten, wurde eine Seminargruppe der beruflichen Fachrichtung Wirtschaftswissenschaften in einem Workshop über den Ablauf, die Inhalte und Ziele der oben genannten Lernsituation aufgeklärt“, so Frank, außerdem wurden die angehenden Lehrkräfte mit dem Unterrichtsfach Politik über die Lernsituation informiert. Dass die „Message“ angekommen ist, haben die angehenden Lehrkräfte in der abschließenden Reflektion zum Workshop gezeigt: „Hier wird absolut klar, dass das Thema Nachhaltigkeit im Bildungskontext relevant und hochaktuell ist.“


06.03.2024 - Praxis vor Theorie: Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst erkunden Wirtschafts-Live-Projekte

Für angehende Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst ist das Erlernen neuer Unterrichtskonzepte und -methoden ein zentraler Bestandteil ihrer Ausbildung. Doch was passiert, wenn sie mit einem Konzept konfrontiert werden, von dem sie noch nie zuvor gehört haben? Genau diese Situation erlebten Referendarinnen und Referendare der beruflichen Fachrichtung Wirtschaftswissenschaften, als sie sich mit dem Thema „Wirtschafts-Live-Projekte" auseinandersetzen sollten.

Für viele von ihnen war der Begriff „Wirtschafts-Live-Projekte" noch unbekannt und ließ eine Vielzahl von Fragen offen. Was verbirgt sich hinter diesem Konzept? Wie werden solche Projekte umgesetzt? Und welche Vorteile bieten sie Schülerinnen und Schüler?

Mit dem Ziel, Antworten auf diese und weitere Fragen zu erhalten und mehr über Wirtschafts-Live-Projekte zu erfahren, machten sich die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst mit ihrer Fachleiterin Claudia Frank auf den Weg nach Soltau. Dort bot sich ihnen die Gelegenheit, mit Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern in Kontakt zu treten, die bereits Erfahrungen mit solchen Projekten gesammelt hatten.

An den Messeständen präsentierten die Schülerinnen und Schüler verschiedener berufsbildender Schulen aus ganz Niedersachsen voller Stolz und mit viel Enthusiasmus ihre angebotenen Produkte, Ideen und Dienstleistungen im Rahmen von Wirtschafts-Live-Projekten. Von innovativen Produktideen bis hin zu nachhaltigen Geschäftsmodellen gab es viel zu entdecken: Von leckeren Grünkohlchips und Grünkohlpesto bis hin zu selbst produzierten Seifen oder veganen Kerzen war ein buntes Angebot vorhanden. Doch auch der Aspekt der Nachhaltigkeit kam nicht zu kurz: Die Schülerfirma „Papierkram“ von der BBS Winsen beispielsweise stellt aus Altpapier und alten Schallplatten Notizblöcke und ähnliche Produkte her.

Während des Austauschs mit den Schülerinnen und Schülern sowie den betreuenden Lehrkräften erhielten die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst Einblicke in die Entstehung und Umsetzung der Projekte. Sie diskutierten über Herausforderungen und Erfolge, über Aufgabenverteilung und Projektmanagement und die Integration in den Schulalltag.

Die von den Schülerinnen und Schülern erstellten Imagefilme lieferten zusätzliche Einblicke und vermittelten den Referendarinnen und Referendaren einen lebendigen Eindruck von der Vielfalt und Kreativität der Wirtschafts-Live-Projekte.

Der Besuch hat sich gelohnt - alle waren begeistert von den Einblicken und Ideen: „Am meisten freuen wir uns jetzt darauf, diese Erkenntnisse im Seminar, aber vor allem in der Schule einzubringen!“


20.12.2023 - Deutschunterricht noch kreativer und lernwirksamer - Tipps und Tricks für Visuelles

Filmanalyse und Visualisierungen: Mit zwei visuellen Themen beendeten die angehenden Deutschlehrkräfte das Jahr. Nach einem Ausprobieren zum Thema „Wie geht eigentlich eine Filmanalyse im Vergleich zur Textanalyse“ schloss das Jahr mit einem inspirierenden Workshop zum Thema „Visualisierung im Unterricht". „Vor den Feiertagen hatten unsere angehenden Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst hier die Gelegenheit, ihre kreativen Fähigkeiten zu entdecken und zu erweitern“, erklärt Fachleiterin Daniela Rosendahl.

Der Workshop kurz vor Weihnachten legte einen besonderen Fokus auf die Gestaltung von Schrift, das Setzen von Rahmen, das Zeichnen von Symbolen und Figuren sowie den gezielten Einsatz von Farben, um den Unterricht visuell ansprechend zu gestalten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer experimentierten dabei nicht nur mit herkömmlichen Flipcharts, sondern erweiterten ihren Blick auf die Anwendungsmöglichkeiten für Whiteboards, Tafeln und digitale Medieneinsätze.

Bei Weihnachtsmusik und Keksen und mit großem Interesse probierten die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst die verschiedenen Techniken aus. „Wir gehen mit neuen Ideen und Herangehensweisen in die Ferien“, resümierten die Teilnehmer*innen, „das werden wir für unsere zukünftige Unterrichtsgestaltung nutzen und den Unterricht lebendig und anschaulich gestalten.“

Wir freuen uns auf weitere spannende Workshops und Inspirationen im neuen Jahr!


18.12.2023 - Leistungsbewertung im Blick: Praktische Impulse von uns für Studierende an der Hochschule Hannover

Wie bewerte ich eigentlich Gruppenarbeiten und Projekte? Wie gelingt transparente Bewertung? Und welche Rolle spielt dabei meine Kommunikation als Lehrkraft? Unser Besuch an der Hochschule Hannover gab Studierenden Antworten und weckte Vorfreude auf den Vorbereitungsdienst!

Ein lebendiger Nachmittag vereinte Studierende sowie unsere Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst und Quereinsteigende der beruflichen Fachrichtung Pflegewissenschaft miteinander und bot diesen praxisnahe Einblicke in das komplexe Thema der Leistungsbewertung - ganz konkret! 

Bereits durch das Kennenlern-Bingo als Einstiegsmethode erlebten die Teilnehmenden nicht nur ein Treffen mit neuen Gesichtern, sondern auch die Freude des Wiedersehens mit alten Bekannten aus vergangenen Uni-Zeiten. Mit dem sich anschließenden Stationenlernen erhielten die Teilnehmenden wertvolle Hilfestellungen, um die von Lehrkräften zumeist als besonders herausfordernd beschriebenen Aspekte des Analysierens, Kontrollierens und Bewertens erfolgreich zu meistern. Die Bewertung von Gruppen- und Projektarbeiten, die Gestaltung von Portfolios mit Kompetenzrastern und die Rolle der Kommunikation in der Leistungsbewertung standen dabei im Fokus. 

Auf diese Weise wurden nicht nur theoretische Ansätze präsentiert, sondern ein direkter Transfer der didaktisch-methodischen Aufbereitung ermöglicht. Neben den fachlichen Inhalten prägte auch die Möglichkeit eines intensiven Austauschs untereinander diesen Nachmittag. Die angehenden Lehrkräfte gewannen somit sowohl praxisnahe Einblicke und profitierten zugleich auch von den Erfahrungen und Perspektiven des Kollegiums. Insgesamt bot diese Seminarveranstaltung einen erlebnisreichen Tag, der nicht nur das Verständnis für Leistungsbewertung vertiefte, sondern auch den Austausch und die Vernetzung in der Lehrkräfte-Community förderte.


21.10.2023 - Portugal-Mobilität erfolgreich beendet!

Obrigado colegas: Auch in der zweiten Woche der Portugal-Mobilität, die im Rahmen der ZQ „Europäische und internationale Bildung an berufsbildenden Schulen“ stattgefunden hat, stand der Unterricht an der Partnerschule im Mittelpunkt. Dabei war es möglich, Unterricht der eigenen Fachrichtungen und Unterrichtsfächer zu hospitieren und sich mit den portugiesischen Kolleginnen und Kollegen auszutauschen. „Auf die Lehrkraft kommt es an!“, diese bekannte Erkenntnis aus der Hattie-Studie bestätigten viele Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst auch bei ihren Hospitationen an der Partnerschule Escola Secundária Rafael Bordalo Pinheiro in Caldas da Rainha.


Ein weiteres Highlight war der Besuch der Universität in Coimbra, die bereits 1290 gegründet wurde und somit die älteste Universität Portugals ist. Sie gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist Namensgeberin der sogenannten Coimbra-Gruppe europäischer Forschungsuniversitäten. Besonders beeindruckt waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Besuch der historischen Biblioteca Joanina, einer der spektakulärsten Bibliotheken der Welt.
Gegen Ende der Woche hieß es dann schon „Danke und auf Wiedersehen“ zu sagen. Bei einem traditionellen portugiesischen Essen wurde auch eine Einladung für einen Gegenbesuch in die Region Braunschweig ausgesprochen, die gerne angenommen wurde.


Nun gilt es für die insgesamt 16 beteiligten Lehrkräfte des Studienseminars, die Erkenntnisse zu reflektieren und die ZQ „Europäische und internationale Bildung an berufsbildenden Schulen“ abzuschließen, damit die Europässe bald ausgestellt werden können.
Mit dieser Zusatzqualifikation sind die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst jetzt perfekt vorbereitet, um an ihren zukünftigen Schulen Auszubildende im Hinblick auf Erasmus+ Mobilitäten zu beraten und zu betreuen.

Europa – wir kommen!



13.10.2023 - Feierlicher und emotionaler Festakt der Prüfungsgruppe 2205

Herzlichkeit – für 100 Gäste spürbar: Im Rahmen eines feierlichen und emotionalen Festaktes verabschiedet sich eine ganz besondere Prüfungsgruppe aus ihrem Vorbereitungsdienst und vom Studienseminar Braunschweig. Ein Zitat aus der Gruppe macht deutlich, mit wie viel Herz, Haltung und Freude unsere Prüflinge den Vorbereitungsdienst bei uns am Studienseminar absolviert haben: „Es fühlte sich ein bisschen an wie früher auf einer Jugendfreizeit. Es war so eine tolle Zeit, man hat neue Freunde gefunden. Man möchte, dass es nie endet.“, zitiert Seminarleiter Frank Wachsmann eine Absolventin.

Christoph Schröder, Schulleiter der Martha-Fuchs-Schule Braunschweig, eröffnete als Gastgeber in der Schulaula. Er freute sich über „Familienbesuch“ aus dem Studienseminar und unterstrich mit literarischen Verweisen die Bedeutung und Verantwortung von Lehrkräften in gesellschaftlich und politisch bewegten Zeiten.

Seminarleiter Frank Wachsmann würdigte das vorbildliche Agieren der Prüflinge, die die Rolle als Lehrkraft für das Land Niedersachsen sehr schnell und in besonderer Weise angenommen haben. Er zog Parallelen zwischen den Eigenschaften der Pfefferminze und den gezeigten Kompetenzen der Prüfungsgruppe. Dabei hob er deren „Frische“, Vielseitigkeit, Widerstandsfähigkeit, Gemeinschaft, Heilungskraft sowie deren Wirkungspotenziale für die Gesellschaft hervor.

Absolvent Erkan Akcali fasste den Vorbereitungsdienst aus Sicht der Prüfungsgruppe zusammen. „Wir waren als Gruppe nach den ersten zwei Einführungswochen am Seminar einfach nur glücklich“. Er dankte mit emotionalen Worten seiner Gruppe „mit dem besonderen Herz“, dem Team des Studienseminars, Schulleitungen und Ausbildungslehrkräften und den Begleitungen aus dem privaten Umfeld für die gemeinsame Unterstützung in den letzten Monaten. Die vielen anwesenden Eltern, Geschwister oder Partnerinnen und Partner nahmen das wie die vielen weiteren Gäste dankbar und voller Stolz auf die Prüflinge an.

Viele Bilder aus Seminarsitzungen, Erasmusmobilitäten, Sprachkursen auf Malta, Zusatzqualifikationen – auch auf Schnee, Wasser und Eis – oder Blockseminaren unterstrichen die sehr positiven Eindrücke aus 18 Monaten Vorbereitungsdienst in Braunschweig, bevor mit Dunja Gremmelmaier und Frank Wachsmann die pädagogischen Leitungen der Gruppe die Zeugnisse übergaben. Natürlich „garniert“ mit einer Pfefferminzpflanze!

Wir sagen DANKE für diesen humorvollen, emotionalen und feierlichen Festakt, das tolle Miteinander der letzten 18 Monate und freuen uns auf ein Wiedersehen – spätestens beim nächsten Sommerfest des Studienseminars am 14.06.2024. Dort treffen sich jährlich die aktuell bei uns ausgebildeten Lehrkräfte mit Schulleitungen, Fachleitungen, Ausbildungslehrkräften und „Ehemaligen“. So schnell kann es gehen …

Wir sagen: Auf Wiedersehen!


08.10.2023 - Zwischenbericht Mobilität Portugal

Berufliche Bildung in Portugal: Erasmus+-Mobilität gestartet
Wie machen das eigentlich die anderen international?  Unter diesem Motto ist eine Gruppe von Lehrkräften im Vorbereitungsdienst (LiV) gestartet und nimmt aktuell an einer Erasmus+-Mobilität in Portugal im Rahmen der Zusatzqualifikation „Europäische und internationale Bildung an berufsbildenden Schulen“ teil. 

Nach einem herzlichen Willkommen steht im Mittelpunkt der fachliche Austausch: Die portugiesischen Lehrkräfte der Escola Secundaria Rafael Bordalo Pinheiro in Caldas da Rainha bereiteten allen Teilnehmenden mit einem „Begrüßungsfrühstück“ einen herzlichen Empfang. In den ersten Tagen stand vor allem das Kennenlernen des portugiesischen Bildungssystems, die Hospitation im Unterricht in unterschiedlichen beruflichen Fachrichtungen und Fächern sowie der Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen der Partnerschule im Mittelpunkt. 

Darüber hinaus wurden kulturelle Highlights in der Umgebung besucht. Die Gruppe freut sich bereits sehr auf den gemeinsamen Tag in Lissabon am Wochenende sowie auf die weiteren Erfahrungen und Eindrücke in der zweiten Woche der Mobilität.

Mit Kopf, Herz und Hand – das geht auch international!


18.09.2023 - Nachhaltigkeit unterrichten! Ja klar, aber international!

Braunschweiger Fachleitungen knüpfen neue europäische Kontakte und entwickeln gemeinsam ein Nachhaltigkeits-Projekt für Schulen: Mit dem EcoGreen-Partnertreffen in Savonlinna, Finnland wurde die Zusammenarbeit zwischen den Universitäten Hannover und Wien, berufsbildender Schulen in Finnland und Polen sowie dem Studienseminar Braunschweig für das Lehramt an berufsbildenden Schulen intensiviert.

In Workshops haben die EcoGreen-Partner Unterrichtskonzepte zum Thema Nachhaltigkeit live erprobt und gemeinsam evaluiert. So haben beispielsweise die finnischen Partnerinnen ein Zukunftsszenario vorgestellt und die polnischen Partner die Abhängigkeiten im Ökosystem Wald aufgezeigt.

Der Workshop des Studienseminars Braunschweig BBS gewährte erfolgreich Einblicke in die Lernsituation „Ein Nachhaltigkeitskonzept für die Stadt entwickeln“. Abschließend wurden Absprachen zu weiteren Projektergebnissen, z. B. einem Handbuch sowie einem Blended-Learning-Kurs für Lehrkräfte konkretisiert.

Im Juni 2024 wird das Studienseminar Braunschweig als Gastgeber das abschließende Projekttreffen ausrichten. Wir freuen uns darauf, alle Beteiligten in Braunschweig wiederzusehen und dieses wichtige internationale Projekt mit unseren Lehrkräften im Vorbereitungsdienst (LiV) in die Ausbildungsschulen zu tragen!

Nachhaltigkeit ist unser Thema der Zukunft – mit Kopf, Herz und Hand!


30.06.2023 - Über 120 Gäste beim Sommerfest des Studienseminars Braunschweig

Sommer, Sonne, Wiedersehen: Es ist eine gute Tradition am Studienseminar Braunschweig, dass am letzten Freitag vor den Sommerferien das große Sommerfest stattfindet. Bei uns ausgebildete Lehrkräfte treffen sich mit Ausbildungslehrkräften, Mentorinnen und Mentoren, Schul- und Fachleitungen zu kühlen Getränken, duftendem Grillgut und knackigen Salaten. Vernetzung pur. Geschichten von heute und früher, Wiedersehen, Gespräche, Freude und Freunde.

Organisiert von unseren Personalräten der Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst und umgesetzt von der ganzen Seminargemeinschaft blicken wir gemeinsam auf ein sehr erfolgreiches Schuljahr 2022/2023 zurück und freuen uns über ein herausragend geplantes und durchgeführtes Sommerfest 2023. Von „es ist einfach nur schön“ über „toll, mal wieder hier zu sein“ oder „das ist ja eine halbe Schulleitungsdienstbesprechung“ bis zu „wir sehen uns im nächsten Jahr“ war es ein toller Abend mit purer Sommerstimmung.

Wir sind unheimlich stolz auf unsere Seminargemeinschaft und das „familiäre“ Miteinander. Danke!


30.06.2023 - Verabschiedung der Lehrkräfte für Fachpraxis

Wir verabschieden uns und wünschen alles Wunderbare zum Start in den Berufsalltag: Unsere „frischen“ Absolventinnen und Absolventen fühlen sich nun vom Studienseminar gut vorbereitet auf die Herausforderungen im Schulalltag.

„Wir haben das pädagogische Rüstzeug zum Umgang mit Schülerinnen und Schülern und für die professionelle Unterrichtsplanung in unseren Berufsfeldern jetzt im Gepäck und freuen uns auf den Neustart nach den Ferien“, so das Fazit der Gruppe. Mit strahlenden Gesichtern konnten hierzu am Schuljahresende die Zertifikate über die erfolgreiche pädagogisch-didaktische Qualifizierung entgegengenommen und ordentlich gefeiert werden. 

Eure Ausbilder*innen des Seminars gratulieren ganz herzlich! 


- Qualitätsinitiative Pflegelehrkräftebildung Niedersachsen (QPLN)

Mehr Pflegelehrkräfte für berufsbildende Schulen: Der Bedarf an Lehrkräften im Bereich der Pflege ist groß, die Zahl der Studierenden dieser Fachrichtung niedrig, es muss also etwas passieren! Um passende Maßnahmen zu entwickeln und die Lehrkräftebildung im Bereich Pflege zu stärken, gründete sich im Juni die „Qualitätsinitiative Pflegelehrkräftebildung Niedersachsen (QPLN)“.

Ziel ist es, die drei Phasen der Lehrkräftebildung noch besser zu verzahnen und sich zu vernetzen: Alle niedersächsischen Fachleitungen der Pflegewissenschaft sowie Vertreter*innen der Hochschule Hannover und der Universität Osnabrück nahmen teil.

„Die Bereiche „Bedarfsanalyse“, „Kooperationen“, „Öffentlichkeitsarbeit“ und „Politische Interessenvertretung“ werden jetzt in der gemeinsamen Arbeit in den Blick genommen“, erklärt Nina Lefherz, Fachleiterin Pflegewissenschaften in Braunschweig. „Ziel ist es auch, insgesamt mehr Pflegelehrkräfte zu gewinnen und so auch die Pflegeausbildung in den Schulen zu sichern.“

So soll es sein!


16.06.2023 - Erlebnispädagogik im Harz

Entdecke die Abenteuer deiner Schulfahrten: Eine Zusatzqualifikation zum Thema „Schulische und sportliche Ereignisangebote planen und durchführen" mit Fokus auf erlebnispädagogischen Aktivitäten als Lernkonzept für Schulfahrten fand vom 16.06. bis zum 18.06.2023 im malerischen Harz statt. Die 14 Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst (LiV) erlebten drei aufregende Tage in den idyllischen Orten Hohegeiß und Braunlage, wo sie eine Vielzahl von Outdoor-Aktivitäten erwarteten.

Der Auftakt war ein spannendes Geocaching-Abenteuer, bei dem die Teilnehmenden mithilfe von GPS-Geräten und cleveren Rätseln versteckte Schätze aufspürten, anschließend selbst Caches legten und zu guter Letzt bis in die Nacht bereits vorhandene Caches mit Hilfe einer App suchten. Das Ganze war nicht nur eine lustige Schatzsuche, sondern auch eine lehrreiche Erfahrung, um zu verstehen, wie man pädagogische Elemente in solche Aktivitäten einbinden kann.

Am zweiten Tag ging es mit Mountainbikes auf Entdeckungstour durch die atemberaubende Natur des Harzes. „Wir erfuhren die Faszination des Radfahrens inmitten der malerischen Landschaft und erlebten den Nervenkitzel vor allem bei Abfahrten oder schmalen Wegen hautnah“, so die Erfahrung der Gruppe. Gemeinsame Aktionen auf und im Wasser rundeten den Tag ab und sorgten für eine erfrischende Abwechslung.

Der Höhepunkt der Zusatzqualifikation war eine teamorientierte und themenbezogene Wanderung auf den Gipfel des Wurmbergs (971 m), der höchsten Erhebung Niedersachsens. Ausgestattet mit Teamaufgaben und Herausforderungen, zum Beispiel ein rohes Ei unbeschadet über das Wochenende zu bringen, erkundeten die Teilnehmenden die Natur und lernten, wie sie erlebnispädagogische Elemente in ihre Schulfahrten integrieren können. Ein unvergessliches Highlight war die rasante Abfahrt mit dem Monsterroller den Wurmberg hinab, was für Nervenkitzel und jede Menge Spaß sorgte.

Diese zukunftsweisende Zusatzqualifikation bot inspirierende Einblicke und neue Ansätze für die Gestaltung von Schulfahrten. Erlebnispädagogik fördert nicht nur den Wissenserwerb, sondern auch soziale Kompetenzen, Selbstvertrauen und Teamgeist bei Lerngruppen. Die LiV kehrten mit frischen Ideen und einer neuen Perspektive zurück in ihre Ausbildungsschulen, um ihren Schüler*innen in der Zukunft unvergessliche Lernerlebnisse zu ermöglichen. Der Harz mit seinen atemberaubenden Outdoor-Möglichkeiten bot die perfekte Kulisse für diese Zusatzqualifikation, die das Lernen zu einem spannenden Abenteuer machte.


14.06.2023 - Mehr Nachhaltigkeit in der Schule – Studienseminar BS BBS als Partner in europäischem Projekt

Nachhaltigkeit in berufsbildenden Schulen: Konzepte, Projekte, Lernsituationen für den Einsatz im Unterricht zu entwickeln, das war das Ziel eines Partnerschaftstreffens in Polen im Juni – und so ging es mit dem EcoGreen Projekt große Schritte voran.

Die EcoGreen-Partner (Universitäten Hannover und Wien, berufsbildende Schulen in Finnland und Polen sowie das Studienseminar Braunschweig für das Lehramt an berufsbildenden Schulen) trafen sich in der forstwirtschaftlichen berufsbildenden Schule in Ruciane Nida zu einem weiteren Projekttreffen. Auf der Tagesordnung standen Berichte und der Austausch über die bisher von den einzelnen Partnern gestalteten Unterrichtskonzepte. Das Studienseminar Braunschweig lieferte wichtige Impulse zum didaktischen Aufbau von Lernsituationen, die grundlegend für die Gestaltung dieser Unterrichtskonzepte sind.

Anlässlich eines Tags der offenen Tür konnten wir uns zudem live von den forstwirtschaftlichen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler überzeugen.

Das nächste Projekttreffen wird im September bei der Partnerschule in Finnland stattfinden: Wir freuen uns schon drauf!


06.06.2023 - Zusatzqualifikation „Europäische und internationale Bildung an berufsbildenden Schulen“ gestartet – portugal aí vamos nós!

Portugal – wir kommen: Die Vorbereitungen nehmen Fahrt auf, im Rahmen der Zusatzqualifikation „Europäische und internationale Bildung an berufsbildenden Schulen“ fand ein Treffen zur Vorbereitung auf die diesjährige Mobilität statt.

Kulinarischen Spezialitäten, Erfahrungsberichte, Sprache, so wurden die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst (LiV) auf das Zielland Portugal eingestimmt. Bereits im April besuchte ein kleines Team des Seminars die Escola Secundária Rafael Bordalo Pinheiro in Caldas da Rainha, um die örtlichen Voraussetzungen zu sondieren und Pläne zu schmieden für die Orte, die die Teilnehmenden in den zwei Wochen ihrer Reise im Oktober besuchen werden.

Das Programm dieser Mobilität verfolgt das wichtige Ziel, interkulturelle Kompetenzen zu entwickeln, vor allem mit Blick auf die Themenschwerpunkte Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Inklusion. Doch bevor die Reise nach Portugal im Oktober beginnt, findet in den nächsten ZQ-Veranstaltungen eine Auseinandersetzung mit der Geschichte und Kultur Portugals und dem portugiesischen Bildungssystem statt. „Außerdem werden wir einen Mini-Sprachkurs anbieten, sodass sich die Teilnehmenden mit einigen Worten in portugiesischer Sprache verständigen können“, berichtet Fachleiterin Lena Subucz mit einem Augenzwinkern. Bereits bei dem ersten Vorbereitungstreffen war die Vorfreude auf die Mobilität bei allen Teilnehmenden deutlich zu spüren: portugal aí vamos nós!


31.05.2023 - Gemeinschaft, Sonne und sportliche Action

Schulübergreifendes 39. Bezirkssportfest an der Beachvolleyballanlage in Braunschweig: Ein spritziges Spektakel eroberte am 31.05.23 die berufsbildenden Schulen der Regionalabteilung Braunschweig. Das schulübergreifende Beachvolleyball-Turnier brachte Schüler*innen aus verschiedenen Schulen der Region zusammen und sorgte für eine mitreißende Atmosphäre.

Mit Sand zwischen den Zehen und der Sonne im Gesicht zeigten die jungen Sportlerinnen und Sportler in den Kategorien Frauen, Männer und Mixed ihr Können. Teams aller Bildungsgänge und Schulen kämpften um den Sieg und boten spektakuläre Angriffe, abenteuerliche Rettungsaktionen und perfekte Blocks. Das Turnier wurde erfolgreich von der BBS Fredenberg, der Heinrich-Büsing-Schule und der tatkräftigen Unterstützung der Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst der Studienseminare Braunschweig und Göttingen ausgerichtet.

Doch das Turnier war nicht nur ein Wettkampf, sondern auch ein Fest des Zusammenhalts: Teamgeist und Fairness standen im Mittelpunkt. Es zeigte, wie Sport die Grenzen zwischen Schulen überwinden kann und den Zusammenhalt stärkt.

Wir als „Sportseminar“ waren begeistert, bei diesem Turnier aktiv mitzuwirken und mitzugestalten, denn hier trafen Leidenschaft, Teamgeist und Sonnenschein aufeinander und verwandelten den Sand in ein Spielfeld für unvergessliche Momente für Spieler*innen, Schulen und unsere Schiedsrichter*innen. Zum Abschluss wurden in ausgelassener Stimmung selbst noch aufgeschlagen, angenommen und geschmettert.


12.05.2023 - Ausflug zum Ursprünglichen und in die Zukunft

Seminartag mal anders: Gewünschter Zielort für die fünf teilnehmenden Lehrkräfte aus der Fachpraxis Ernährung und Hauswirtschaft: „Langelsheim“, nicht Braunschweig. Erstes Ziel des ganztägigen Exkursionstages  ist die Getreidemühle Erich Sack. Mitten in dem kleinen Ort im Harzer Vorland treffen sie auf Anke Dege, sattelfeste Müllerin im selbstständig geführten Familienbetrieb in dritter Generation.

Bei der Führung durch den Müllereibetrieb, in dem Regionalität vom Einkauf beim Landwirt bis zur eigenen Vermarktung großgeschrieben wird, springt der Funke sofort über: In ganz Niedersachsen ist dieser Betrieb ein Unikat. Erste Erkenntnis des Tages: Ein Besuch dieses mit Herzblut geführten Familienbetriebs auch mit Schüler*innen lohnt sich sicher.

Zweites Ziel der Exkursion: Das neue Kompetenzzentrum für gastronomische Robotertechnik in der Berufsfachschule Bad Harzburg. Die Schule verfügt über einen Gastronomie-Roboter mit künstlicher Intelligenz namens Bella-Bot, der z. B. im Service und in der Pflege eingesetzt werden kann. Die Schüler*innen der BBS setzen diesen z.B. im Service des schuleigenen Restaurants ein. „Das ist definitiv Vorbereitung der Schüler*Innen auf die Zukunft“, ist sich die Seminargruppe einig.

Das letzte Ziel des Tages liegt direkt neben dem Baumwipfelpfad in Bad Harzburg: Mitten im Hang und umgeben von hohen Buchen befindet sich eine außergewöhnliche Übernachtungsmöglichkeit. Im gemütlichen Baumhaus können sich alle Teilnehmenden ein erlebnisreiches Wochenende in luftiger Höhe vorstellen. Im anliegenden Restaurant „Ursprung“ gibt es nach all den vielen Eindrücken einen schmackhaften Ausklang bei Harzer Flammkuchen und erfrischenden Getränken.

Von diesem besonderen Seminartag bleibt vieles in Erinnerung, vor allem aber die wertvollen planerischen Erfahrungen für die Gestaltung eigener Erkundungen mit Schülergruppen.

Prädikat: Hat sich mehr als gelohnt!


01.05.2023 - Perfekter Start der Seminargruppe 2305

Gemeinsam am Start: Im Mai sind 18 neue Lehrkräfte in den Vorbereitungsdienst am Studienseminar LbS in Braunschweig gestartet. In einer mehrtägige Einführungsveranstaltung ging es zunächst vor allem um eines: Gemeinsames Kennenlernen, sich austauschen, miteinander lachen, aber auch erste Regelungen im bzw. am Studienseminar kennenzulernen. 

„Wir suchen immer auch nach gemeinsamen Wegen, das Ankommen in der Ausbildungsschule vorzubereiten und Stolperstellen zu identifizieren“, erklären die Fachleiterinnen Fenja Kolsch und Stephanie Joppich, die die neue Gruppe zusammen leiten. „Spannend ist auch immer die erste Auseinandersetzung mit der Rolle und Haltung einer Lehrkraft – hier haben wir über Reflexion vieles sichtbar gemacht!“ Außerdem ging es darum, was guten Unterricht ausmacht und wie man zielgerichtet und lernwirksam in den ersten Tagen und Wochen hospitieren kann.

Drei Tage in Helmstedt – das heißt aber nicht nur Seminararbeit, sondern auch Kultur und Spiel:  Es gab neben einer Führung durch das Kloster St. Marienberg auch Einblicke in die Paramentenwerkstatt "Altes bewahren, Neues schaffen" zur textilen Sakralkunst auch zahlreiche teambildende Übungen und gemeinsames Grillen.

In der zweiten Woche stand vor allem Digitales auf der Agenda: Der Umgang mit verschiedenen Programmen, Tools und Apps auch für den (Distanz-)Unterricht an berufsbildenden Schulen wurde vielfältig und erfolgreich erprobt – besonderer Dank gilt hier den Fachleitungen Claudia Frank und Frank Appenrodt, die wie immer Lust machen, alles auszuprobieren und vor nichts zurückzuschrecken.

Die Rückmeldungen der Neuen sprechen für sich – dem ist nichts hinzuzufügen… ;)

„Freundliches, motivierendes, anregendes, in digitalen Medien fit machendes Studienseminar 
gesucht? Dann bewirb dich am Studienseminar Braunschweig."

„Reflektiertes Methodenfeuerwerk mit schlauen Menschen"

„Wenn Sie Bauchmuskeln haben wollen, dann kommen Sie zum Studienseminar Braunschweig"

„Kreativstes Team, das ich je gesehen habe! Super organisiert - super lehrreich" (Erika Moor, Carl-Hahn-Schule WOB) 

„Die Einführungswochen am Studienseminar Braunschweig? Unterstützung, Gemeinschaft & Spaß"

„Ein gelungener Start in den Vorbereitungsdienst und ein positives Gefühl des Ankommens" (Johannes Platz; BBS V) 

„Ob GUB, LiV oder Rollenspiel, Informationen gab es immer viel. Wir freuen uns und schauen was wird, der Spaß hat sich hier nie verirrt." (Sarah Beckurs, BBS II Gifhorn) 

"Gemeinsam ans Ziel! :-) Die Mischung macht`s! :-)"

"Studienseminar Braunschweig - und der Wissenshunger ist gegessen - du bist nicht der, wenn du LiV bist!“ (Daniel Siegert, BBS I + II Gifhorn) 

„Studienseminar Braunschweig - Vorbereitung ist King!" (Nils Schneider, Johannes-Selenka-Schule BS) 

„Gemeinsam zum Ziel!" (Carolin Podewils, Helene-Egelbrecht-Schule BS) 

„Gut angekommen, gut aufgenommen!"

„Studienseminar Braunschweig - Jeden Tag motiviert und engagiert und mit Herzblut dabei! Hier fühlt es sich nicht nach Arbeit an!“

„Braunschweiger Studienseminar - wählbar, zielgerichtet ausgerichtet - wertschätzend, einsetzend"

„Team, Kommunikation und Methode ist die Seminarmode"

"Der Weg ist das Ziel! Gemeinsam Schritt für Schritt ..."

Wir wünschen allen viel Erfolg und gutes Gelingen – mit Kopf, Herz und Hand!


28.04.2023 - Feierlicher Abschluss und Zeugnisübergabe

Geschafft: In einem feierlichen Rahmen wurden alle Absolventinnen und Absolventen des Jahrgangs 2111 in der Aula der BBS V verabschiedet.

Mit feierlichen, aber auch nachdenklichen Grußworten von Seminarleiter Frank Wachsmann wurden alle Anwesenden für ihren Blick auf den Lehrerberuf sensibilisiert. Die wohlverdienten Zeugnisse haben sie dann von ihren pädagogischen Leitungen Stephanie Joppich und Andreas Winsemann erhalten. Die PS-Leitungen schauten mit dem Symbol des Baumes auf die Zeit des Vorbereitungsdienstes zurück und forderten die ehemaligen Referendarinnen und Referendare bildlich gesprochen auf, ihre Wurzeln zu nutzen und sich zu verzweigen – mit Kopf, Herz und Hand.

Mit Engagement und Humor haben Sophie Minneker und Merle Moye – stellvertretend für die gesamte Seminargruppe – die Herausforderungen der zurückliegenden Monate des Referendariats Revue passieren lassen. Passende Bilder dienten dabei der Beweisführung.

Der Festakt wurde dabei begleitet von dem stimmungsvollen Klavierspiel von Nils Merten, ebenfalls Absolvent des Jahrgangs.

Alle Anwesenden nutzten später die Möglichkeit des hervorragend organisierten Umtrunks und des Buffets, um mit Einzelnen ins Gespräch zu gehen, sich voneinander zu verabschieden, zu danken und diesen besonderen Tag in angenehmer Atmosphäre ausklingen zu lassen.

Herzlichen Glückwunsch – wir sind stolz auf euch!


26.04.2023 - Schnitzeljagd im Harz - Seminarabschluss der Seminargruppe 2111

Wandern – entdecken – miteinander Spaß haben: Unter diesem Motto machte sich die Seminargruppe 2111 zum Abschluss der Ausbildung am 26. April 2023 gemeinsam mit ihren Fachleitungen auf den Weg zur Huttaler Wassertour - einer Schnitzeljagd im Harz.

Neben den einzelnen Aufgaben, die es zu bewältigen galt, standen die Gespräche untereinander und das Miteinander an erster Stelle.  Es war eine willkommene Abwechslung nach den Prüfungen und dem Alltag an Schule und Seminar, die alle sehr genossen haben. Die Schnitzeljagt endete mit einem kulinarischen Abschluss, bei dem sich alle Teilnehmenden zur Schnitzelkönigin bzw. zum Schnitzelkönig „krönen“ ließen.

Danke an die Organisator*innen und an alle, die sich die Zeit nehmen konnten, mitzumachen!
Wir sind mehr als „Ausbildung“ – mit Kopf, Herz und Hand, und zur Wanderung auch mit den Füßen!


25.04.2023 - Nachhaltigkeit wirksam unterrichten – europaweite Kooperation des Studienseminars Braunschweig läuft auf Hochtouren

Der Klimawandel ist im Alltag angekommen. In den Schlagzeilen liest man „Wetter-Irrsinn – Die Welt gerät aus den Fugen“, „40 Grad Hitze – jetzt wird das Wetter lebensgefährlich“, „Wenn Flüsse im Wasser ertrinken“, „Hitzerekord: 33,5 Grad in Lappland“, „Hitzerekord von 49,5 Grad und 486 Tote in Kanada“, „Mehr Überschwemmungen durch Klimawandel in Deutschland“, „Hochwasser: Ist das noch Wetter oder schon Klimawandel?“, „Borkenkäfer, Trockenheit, Klimawandel: Deutschlands Wald in der Krise“ oder „Dem Wald geht's richtig dreckig“…

Das Projektteam EcoGreen, im Studienseminar sind dies insbesondere Mitglieder des Profilteams „europäisch“,  setzt dieser Entwicklung jetzt etwas entgegen: EcoGreen ist der Name einer Erasmus+ geförderten strategischen Partnerschaft in Europa, in der die Universitäten Hannover und Wien, Berufsbildende Schulen in Finnland und Polen sowie das Studienseminar Braunschweig für das Lehramt an berufsbildenden Schulen aktiv sind und sich für mehr Nachhaltigkeit engagieren, indem sie das Thema in der Breite in die Schulen bringen.

Das Studienseminar Braunschweig für das Lehramt an berufsbildenden Schulen ist mit Kopf, Herz und Hand im Projekt EcoGreen aktiv, weil ...

… Nachhaltigkeit im Unterricht thematisiert werden muss.

… wir Materialien zur Nachhaltigkeit für den Einsatz im volkswirtschaftlichen Unterricht brauchen.

… es höchste Zeit zur Zusammenarbeit in der Bildung auf europäischer Ebene ist.

… wir von unseren europäischen Partnern lernen wollen.

… wir gemeinsame Handlungsergebnisse mit unseren europäischen Partnern entwickeln, evaluieren und teilen wollen.

Die Ergebnisse des Projektes EcoGreen sind sehr konkret in Vorbereitung: Geplant ist ein Handbuch für Lehrkräfte zum Thema Nachhaltigkeit und volkswirtschaftliches Handeln, Podcasts mit Experten im Bereich der Nachhaltigkeit sowie darauf abgestimmtes Unterrichtsmaterial.

Die Partnerschaft läuft insgesamt zwei Jahre. Abgeschlossen sein wird sie im Juli 2024.

Wie es weiter geht? Wir werden berichten!


24.04.2023 - Exklusive Zusatzqualifikation Bilingual Unterrichten erfolgreich beendet

Packing Goods, Organizing Transportation via Sea, Creating an Advertising Plan, Taking Venous Blood, Presenting a Tool Holder – mit diesen Unterrichtsthemen haben die Teilnehmenden des ersten Durchgangs der Zusatzqualifikation Bilingual Unterrichten den berufsbezogenen Fachunterricht für Auszubildende im Einzelhandel, in Spedition und Logistik, in der Feinwerkmechanik sowie für angehende Medizinische Fachangestellte und Europakaufleute erfolgreich um eine internationale Komponente bereichert.

Bilingual unterrichten? Kein Problem für die Teilnehmenden der Zusatzqualifikation. Sie haben sich mit Kopf, Herz und Hand der besonderen Herausforderung gestellt, in ihrem Unterricht sowohl berufsbezogene fachliche als auch fremdsprachliche Kompetenzen zu fördern. Zum Einsatz kamen dabei u. a. authentische fremdsprachliche Geschäftskorrespondenz, ein Wort-Quiz zur Aktivierung und Erarbeitung des fremdsprachlichen Fachvokabulars, eine Box mit tätigkeitsbezogenen Realien, eine kollaborativ genutzte digitalen Pinnwand sowie eine Liste mit Phrasen zur Bewältigung komplexer Sprechanlässe.

Mit ihrem bilingualen Unterrichtsangebot zum gezielten Aufbau der berufsbezogenen Fremdsprachenkompetenz im Fachunterricht haben die Teilnehmenden der Zusatzqualifikation zur Förderung der Internationalisierung der beruflichen Bildung beigetragen.


19.04.2023 - KOOPERATION wird am Studienseminar Braunschweig groß geschrieben!

Seminarexkursion der Bau- und Holztechniker*innen: Ein Beispiel sehr gelungener Kooperation der Gewerke am Bau ist das Fagus-Werk in Alfeld, welches das Ziel der diesjährigen Exkursion der Seminare Bautechnik und Holztechnik darstellte.

Beim Frühwerk des Bauhaus-Gründers Walter Gropius, das 2011 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde, konnte die Seminargruppe das Zusammenspiel der verschiedenen handwerklichen und künstlerischen Gewerke sehr anschaulich nachvollziehen. Die Fagus-Werk gilt als bahnbrechendes Konzept moderner Industriearchitektur. Dabei gestaltete Gropius nicht nur die Architektur, sondern auch viele Details und die Innenraumgestaltung.

Besonders beeindruckt waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer davon, in welch perfekter Art und Weise Bau- und Holztechnik ineinandergreifen.


02.04.2023 - In English please! –Sprachreise auf Malta für LiV!

Mit einer Gruppe von 10 Personen starteten wir am 2. April unsere Sprachreise nach Malta. Wir starteten am Flughafen Hannover und waren zur Mittagszeit schon da. „Wir konnten unsere Hotelzimmer direkt beziehen und haben gleich die Umgebung erkundet!“, berichteten die Teilnehmenden.

Am nächsten Morgen starteten wir in der Sprachschule. Bevor der Unterricht begann, wurden wir unserem Sprachniveau entsprechend in verschiedene Gruppen zugeteilt. Dann begann der Unterricht und für die ein oder andere Person fühlte sich Englisch zu sprechen schon sehr ungewohnt an. Dieses Unbehagen verflog schnell und wir befassten uns in den Unterrichtsstunden mit verschiedenen Übungen zur englischen Grammatik, unbekannten Vokabeln oder übten zu sprechen. Man kann sagen, wir haben die Zeit effektiv genutzt, um so viel wie möglich zu sprechen – also Englisch.

Am zweiten und dritten Unterrichtstag wurden im Anschluss an den Unterricht Exkursionen in die Hauptstadt Valetta und die mittelalterliche Stadt Mdina unternommen. Hier wurden wir von einem Tourguide durch die Stadt geführt und konnten viele interessante kulturelle Eindrücke sammeln. Zusätzlich hatten wir die Möglichkeit, die Stadt selbstständig zu erkunden und Spezialitäten zu genießen, welche typisch maltesisch sind, angefangen bei Kaninchen-Bäuchen und maltesischen Mezze bis hin zu Ftira (Maltesisches Brot) und Imqaret (frittierte Dattelschnitte). An den Abenden haben wir gemeinsam gegessen und über das Erlebte diskutiert und reflektiert.

Am Karfreitag durften wir eine einmalige Erfahrung machen und der Prozession in den „three Cities“ (Vittoriosa (Birgu), Senglea and Cospicua) beiwohnen. Hierbei tragen die maltesischen Anwohner*innen verschiedene biblische Kostüme und unterschiedliche Requisiten. Es werden die verschiedenen Abschnitte des Lebens von Jesus Christus dargestellt und die Menschen stehen auf den Straßen und beobachten dieses Spektakel, welches viele Stunden andauert. Am nächsten Morgen war diese wundervolle Reise jedoch bereits vorbei und wir traten die Heimreise an.

Wir hatten intensive Tage mit Diskussionen, Lachanfällen, jeder Menge Spaß und tollen Erfahrungen, sowohl kulturell als auch kulinarisch. Wir haben Kopf, Herz und Hand nach Malta getragen und werden unsere Erfahrungen mit in das Studienseminar Braunschweig, aber auch mit in unsere Schulen nehmen:

Austausch ist wertvoll – Sprachen zu lernen ist unverzichtbar – andere Kulturen kennen zu lernen ist die Basis der Toleranz!


- Erfolgreicher Abschluss der Zusatzqualifikation „Coachen und Kommunizieren“

Und wieder gibt es acht zukünftige Lehrkräfte, die sich im Bereich Schülercoaching auskennen und die direkt ins Coachen einsteigen können!

Eine spannende Zusatzqualifikation ist abgeschlossen, in der die angehenden Lehrkräfte (LiV) nicht nur gelernt haben, worauf es beim Schülercoaching ankommt und mit welchen Werkzeugen man hier arbeiten kann, sondern auch, wie man grundsätzlich schwierige Gespräche vorbereitet und führt. Nicht zuletzt gab es auch einen kritischen Blick auf sich selbst und die eigene Wahrnehmung in Kommunikationssituationen.

Alle haben sich engagiert eingebracht und am Ende gezeigt, dass sich die zusätzliche Mühe gelohnt hat. Wir wünschen viel Erfolg beim Einsatz in der Schule!

Und: Wir freuen uns schon auf die nächste Runde, Start im Herbst 2023!




Weitere Berichte und Fotos in der Rubrik "Chronik" ...



Eine Schülerin mit Buch und Logo des Studienseminars

europäisch

Europäisch ausgerichtet sind wir in der Zusammenarbeit mit Partnerschulen und im Hinblick auf Ihre interkulturelle Bildung.

Wir arbeiten in länderübergreifenden Projekten und europäischen Bildungsprogrammen und bieten Ihnen den Erwerb des „Europasses“ an, einer Zusatzqualifikation zur Stärkung europäischer Kontakte an Schulen.

gesund

Gesund leben, arbeiten und im Lehrerberuf gesund bleiben, auch hierauf liegt ein Fokus unseres Seminars.

Wir achten auf Sie und zeigen Ihnen Wege auf, wie Sie gesund mit Belastungen umzugehen lernen.

In der familiären Atmosphäre unseres Seminars leben wir Achtsamkeit und schaffen den Rahmen für positives Denken.

individuell

Individuell begegnen wir Ihnen auf Augenhöhe, sehen jeden mit seinen Voraussetzungen und Fähigkeiten und bieten Ihnen in transparenter Form Kontakt, Gespräch sowie Beratung.

Wir nehmen uns Zeit für Sie, unterstützen und begleiten Sie in der Entwicklung Ihrer Lehrerpersönlichkeit.

digital

Digitales ist für uns Lebenswirklichkeit und Alltag. Wir unterstützen Sie dabei, Ihren Unterricht mit digitalen Medien sinnvoll und lernwirksam zu gestalten.

Wir nutzen selbstverständlich neue Medien in unseren Seminarsitzungen und erproben die Gestaltung moderner Lernumgebungen.

Digitale Didaktik bedeutet für uns, dass wir vielfältige Begegnungen für Austausch und Zusammenarbeit schaffen, an Projekten arbeiten und uns vernetzen.