Zusatzangebote - Zusatzqualifikationen

Wollen Sie ...

… in Zukunft mit Ihren Schülerinnen und Schülern Klassen- und Studienfahrten ins Ausland machen?

… Unterricht und Schule in einem europäischen Ausland live erleben?

… Schülerinnen und Schüler in Ihrer Fachrichtung oder Ihrem Unterrichtsfach in einer unserer Partnerschulen unterrichten?

… sich mit Kolleginnen und Kollegen unserer Partnerschulen über Unterricht, Schulprojekte, pädagogische Fragestellungen austauschen?

… Ihren beruflichen Werdegang mit den Bildungswegen unserer europäischen Partner vergleichen?

… didaktische Strukturen, pädagogische Haltungen und das Menschenbild der Lehrkräfte an unseren Partnerschulen mit Ihren eigenen Ideen und denen unserer Ausbildungsschulen vergleichen?

… interkulturelle Kompetenzen erwerben, europäisch denken und international handeln?

Wir unterstützen Sie dabei!

                                   

 

Wir bieten Ihnen im Rahmen der Zusatzqualifikation

„Europäische und internationale Bildung an berufsbildenden Schulen“

die Möglichkeit, an einer Erasmus+ Mobilität teilzunehmen. Sie werden entweder eine Auslandsfahrt zu einer Partnerschule des Studienseminars oder einen Unterrichtsbaustein für ein Erasmus+ Projekt Ihrer Ausbildungsschule aktiv mitgestalten.

So werden Sie fit für die Planung, Durchführung, Evaluation und Dokumentation von Erasmus+ Projekten!

Sie werden zukünftig die Mobilität Ihrer Schülerinnen und Schüler professionell fördern und zur Internationalität Ihrer Ausbildungsschule beitragen!

 

Das Europateam des Studienseminars Braunschweig BbS

"Schülercoaching"

Nicht nur in Klassen des Berufsvorbereitungsjahres und der Berufseinstiegsschule, auch in manch anderen Klassen wird das Unterrichten zunehmend schwieriger und anstrengender. Dies liegt nicht in erster Linie an einem Mangel an intellek­tuellen Fähigkeiten, sondern hauptsächlich an den Einstellungen und Haltungen von Schüler(inne)n. In dieser Lage hat sich das Schülercoaching (vgl. http://www.schueler-coaching.org) als eine hilfreiche und veränderungswirksame Methode gezeigt.

Ziel unserer (optionalen) Zusatzqualifikation „Schülercoaching“:
Die Teilnehmer(innen) können – nach erfolgreichem Absolvieren der Zusatzqualifikation – einerseits Schüler(innen) coachen, d. h. strukturierte Coaching­gespräche führen, und andererseits das Coachingkonzept in einer Schule vorstellen und (mit) implementieren können. Ihnen wird daher nicht nur das seit 2012 an allen berufsbildenden Schulen des Landkreises Göttingen praktizierte Schülercoaching (vgl. http://www.inno­va­ti­ons­projekt-coa­ching.org) aufgezeigt. Es werden vor allem – dies bildet den Schwerpunkt der Zusatzqualifikation – Gesprächs- und Zuhörkompetenzen in Simulationsübungen erlernt und aktiv trainiert, die für Coachinggespräche wesentlich, letztlich aber für alle Gesprächssituationen mit Schüler(inne)n hilfreich sind (insbesondere auch für Gesprächssituationen mit „schwierigen“ Schüler(inne)n).

Albert Fischer

 

"Einsatz von Tablets/Mobilgeräten im Unterricht an berufsbildenden Schulen"

Aus der Schulung an Tablets und weiteren mobilen Geräten ergeben sich vielfältige unterrichtliche und berufliche Möglichkeiten und Chancen. Ein Erproben, Gestalten und Nutzen von cloudbasierten Onlinekursen für Schüler, Erstellen interaktiver Lernmaterialien, Möglichkeiten im inklusiven Unterricht, Lehrer-Schüler-Kommunikation außerhalb sozialer Netzwerke, gemeinsames Bearbeiten von Projekten für Schüler und Lehrer in effizienter Form, Anwendung von Lern-Apps und vieles mehr bietet sich für die Schulung an. Um die aufgezeigten Möglichkeiten im unterrichtlichen Alltag ausschöpfen zu können, ist es erforderlich, sich mit den administrativen Grundlagen des Mediums vertraut zu machen.

Die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst werden in dieser Zusatzqualifikation in die Lage versetzt, das Medium Tablet im berufsbildenden Unterricht lernförderlich und effektiv einzusetzen. Sie erkennen die Chancen und Gefahren des Einsatzes von mobilen Geräten im berufsbildenden Unterricht und sind in der Lage, das Medium gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern sicher im Unterricht zu nutzen.

 

für diese Person ist noch kein Foto vorhanden

Andreas Hillrichs

 

"Einsatz einer integrierten Unternehmenssoftware im kaufmännischen Unterricht"

Ein starker Wandel der kaufmännischen Tätigkeiten und gewachsene Kompetenzerwartungen an berufliche Handlungskompetenz durch Einführung IT-gestützter Geschäftsprozesse in Großunternehmen und stark zunehmend auch im kaufmännischen Unterricht sind feststellbar. Aus diesem Grund sollen Enterprise Resource Planning (ERP)-gestützte Geschäftsprozesse stärker im Unterricht kaufmännisch orientierter Bildungsgänge behandelt werden. In dieser Veranstaltung geht es um den Einsatz des ERP-Systems Microsoft Dynamic NAV. Dies ist eine integrierte Unternehmenssoftware zur Unterstützung der Ressourcenplanung eines gesamten Unternehmens.

Ziel dieser Zusatzqualifikation: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten einen Einblick in verschiedene unterrichtliche Themen, die im Zusammenhang mit dem Einsatz einer Unternehmenssoftware im Unterricht stehen. Sie lernen die Darstellung von Geschäftsprozessen mithilfe von Ereignisgesteuerten Prozessketten (EPK) kennen. Sie üben sich im Umgang mit Microsoft Dynamic NAV durch die Bearbeitung von verschiedenen Fallaufgaben. Sie führen eine Simulation von Fertigungsverfahren mithilfe von Fischertechnik durch und sie erstellen beispielhafte Lernsituationen auf der Grundlage einer ausgewählten Rahmenrichtlinie. 

Claudia Frank

 

"Mit Regelverstößen und Grenzverletzungen umgehen"

In nicht wenigen Schulklassen ist das Unterrichten in den letzten Jahren schwieriger und anstrengender geworden. „Dauernde Ermahnungen statt englischer Vokabeln, ein Lärmpegel, der jedes Unterrichten unmöglich macht und Schüler, die über Tische und Bänke gehen“ (Kowalczyk 2014), kaum eine Lehrperson kann solchen Situationen heute noch entgehen. Inzwischen verwenden deutsche Lehrer(innen) pro Unterrichtsstunde durchschnittlich ca. 15 Minuten, d. h. ein Drittel der Lernzeit, darauf, „überhaupt einen geordneten Unterricht hinzubekommen“ (ebd.). Dass der Erwerb von Kompetenzen, um nicht nur einen derartigen Verlust an effektiver Lernzeit zu vermeiden, sondern um jeglichen Regelverstößen und Grenzverletzungen wirksam vorbeugen und begegnen zu können, von zentraler Bedeutung ist, steht außer Frage.

Ziel der Zusatzqualifikationen: Die Teilnehmer(innen) können Regelverstößen und Grenzverletzungen von Schüler(inne)n zunächst vorbeugen, vor allem aber sicher mit ihnen umgehen. Die Zielsetzung umfasst mithin präventive, insbesondere jedoch interventionistische kommunikative Kompetenzen. Damit verkörpert die Veranstaltung, obschon als Einzelveranstaltung absolvierbar, das Pendant zur dezidiert auf Prävention abzielenden Zusatzqualifikation „Schülercoaching“. Den Teilnehmer(innen) werden zunächst theoretische Grundlagen aufgezeigt. Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt jedoch auf dem Erlernen und aktiven Trainieren der relevanten präventiven und vor allem interventionistischen kommunikativen Techniken in (im Plenum und in Kleingruppen durchgeführten) Simulationsübungen.

Albert Fischer

 

"Erlebnispädagogik"

Diese Zusatzqualifikation richtet sich an Referendarinnen und Referendare, die Interesse an der Betreuung von den aufgeführten Ereignisangeboten als geeignete Personen entsprechend der „Bestimmungen für den Schulsport“ [Niedersächsisches Kultusministerium 2011] haben. Darüber hinaus qualifiziert die Teilnahme an diesem Seminar zur Betreuung und Planung von schulischen Ereignisangeboten, Tages- und Klassenfahrten, zur Leitung von inhaltlich entsprechenden Arbeitsgemeinschaften, Sportlehrgängen, Feriensportlehrgängen u. a.

Entsprechend der Materialien „Handlungskompetenz im Berufsvorbereitungsjahr (BVJ)“ [Niedersächsisches Kultusministerium 2003] befähigt diese Zusatzqualifikation zur Erteilung von Unterricht im Fach Sport z. B. im Berufsvorbereitungsjahr.

 

für diese Person ist noch kein Foto vorhanden

Andreas Hillrichs